Welche Yogaübungen halten meinen Körper mit Chakra - Yoga gesund?

Welche Yogaübungen halten meinen Körper mit Chakra - Yoga gesund?

Chakra - Yoga ist ein Übungssystem, durch das die sieben Chakras gezielt entwickelt, gestärkt und angeregt werden können. Die Ursprünge des Chakra - Yoga liegen im Hatha - Yoga und im Kundalini - Yoga. Im Hatha - Yoga geht es darum, den Körper geschmeidig und gesund zu erhalten, während Kundalini - Yoga auf die spirituelle Entwicklung ausgerichtet ist.

Bevor du mit dem üben beginnst - 8 wichtige Grundregeln

chakren Körper

Im Chakra - Yoga werden diese beiden Aspekte - körperliche Gesundheit und spirituelle Weiterentwicklung - vereint: Durch die Techniken des Chakra - Yoga wird der Energiefluss im feinstofflichen Körper angeregt - alle Chakras werden mit Energie versorgt, Blockaden werden abgebaut.

Kann die Energie im Astralkörper und in den Chakras ungehindert fliessen, dann hat das positive Auswirkungen auf Körper und Seele: Eine gute Immunabwehr, ein stabiler Kreislauf, gesunde Organe, innere Ruhe, Gelassenheit und geistige Klarheit sind die Folgen.

Grundregel 1: Für Chakra - Yoga brauchst du nicht viel Platz. Reserviere dir einen Platz, an dem du die Übungen durchführen kannst. Deine Unterlage (Yogamatte, Kissen, Decke, etc.) sollte fest, aber nicht zu hart sein. Vor Beginn gründlich das Zimmer durchlüften, achte aber darauf das es warm genug ist, da es sonst schwer ist, sich zu entspannen.

Grundregel 2: Sorge für eine angenehme Atmosphäre. Was bedeutet das: Schalte dein Telefon aus, zünde beispielsweise Duftkerzen an oder benutze Räucherstäbchen.

Grundregel 3: Ziehe dich bequem an, fühle dich wohl in der Bekleidung und am besten übst du Barfuss, falls dir nicht kalt wird. Dadurch kannst du die Energie in deinem Körper besser durchfliessen lassen.

Grundregel 4: Wenn du in den neuen Tag mit voller Energie durchstarten möchtest, empfehle ich dir nachdem aufstehen, eine warme Dusche zu nehmen und noch vor dem Frühstück deine Übungen in aller Ruhe auszuüben.

Grundregel 5: Die Tageszeit für deine Übungen kannst du dir natürlich selber aussuchen. Jedoch empfehle ich dir, falls du die Übungen doch am Abend machen möchtest: mindestens zwei Stunden - nach einer Mahlzeit - vergehen lassen, da die Chakra - Yoga Techniken teilweise sehr aktivierend auf Körper und Geist wirken, was sich auch auf deinen Schlaf auswirken könnte.

Grundregel 6: Ein Chakra - Programm reicht einmal täglich völlig aus. Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich am Abend eine einzelne Entspannungs- oder Meditationsübung machen.

Grundregel 7: Yoga ist keine Gymnastik. Es geht weder um Zwang noch um Leistung.

Grundregel 8: Richte dein Bewusstsein nach innen und schliesse deine Augen bei den Stellungen. Wichtig ist das du entspannt bleibst, Schmerzen vermeidest und niemals deine Dehngrenze überschreitest. Vergesse nicht tief durch die Nase zu atmen und zwischendurch dich zu entspannen um die Wirkung des Programms zu spüren.

Die 7 Schritte der Chakra - Yoga Programme

Schritt 1: Die richtige Vorbereitung
Erstmal führst du die fünfminütige Entspannung von Körper und Seele durch: Das dient dazu, dass du etwas Abstand zu deinem Alltag bekommst und dich voll und ganz auf die Chakra - Yoga - Übung einstimmst. Wichtig: Aufwärmübungen nicht vergessen!

Schritt 2, 3 und 4: Asanas
Nach der Vorbereitung folgen drei Asanas - Körperstellungen oder -übungen, die den Pranafluss erhöhen und das entsprechende Chakra anregen.

Schritt 5: Pranayama
Nach den Körperstellungen folgt eine Atemübung, die die Lebensenergie zu dem Chakra lenkt, das durch die Übungsreihe entwickelt werden soll.

Schritt 6: Meditation
In der Chakra - Yoga - Meditation werden auch spezielle Mudras und Mantras (Urklänge) miteinander kombiniert, die dem jeweiligen Chakra zugeordnet sind.

Schritt 7: Deine wohlverdiente Entspannung
Der letzte Schritt besteht aus einer tiefen Entspannung von Körper, Gedanken und Gefühlen. Dabei wird eine Visualisierung durchgeführt, die den Energiefluss im entsprechenden Chakra harmonisiert und sich heilend auf alles auswirkt, das mit diesem Chakra in Verbindung steht.

Hier ein paar Chakra - Yoga - Übungen für dich

liegende KatzeTiefenentspannung

  • Liege auf dem Rücken und spreize die Beine leicht aus, deine Füsse müssen locker auseinander.

    Lege deine Arme neben den Körper, die Handflächen sollen nach oben zeigen.

    Schliesse jetzt deine Augen, lass die Anspannung los und kontrolliere die mit langsamen ein- und ausatmen

  • Kontrolliere deinen Zustand. Spürst du, wie dein Körper vom Boden getragen wird? Vergesse weiterhin das ein- und ausatmen nicht. Stelle dir vor das du mit dem ausatmen, all deine Belastungen loslässt.

  • Hebe jetzt dein rechtes Bein wenige Zentimeter vom Boden ab, den Fuss, die Wade und den Oberschenkel sollst du dabei kräftig spannen. Halte die Spannung für 4 Sekunden und lass das Bein dann leicht fallen und entspanne es vollkommen. Wiederhole diese Übung dreimal.

  • Beim linken Bein übst du genau das gleiche, wie beim rechten Bein aus. Wiederhole dies auch dreimal.

  • Spanne jetzt dein Gesäss an und halte die Spannung für 4 Sekunden an. Entspanne dies wieder und wiederhole dies dreimal

  • Hebe nun deinen rechten Arm etwas an, bilde eine Faust und spanne den Unter- und Oberarm an. Lasse nach 4 Sekunden locker und wiederhole dies dreimal. Das gleiche übst du dann mit dem linken Arm auch aus. Ebenfalls dreimal an- und entspannen.

  • Drücke nun den unteren Rücken in Richtung Boden und spanne deine Bauchmuskeln an. 4 Sekunden die Spannung anhalten und danach wieder entspannen. Wiederhole dies dreimal.

  • Ziehe deine Schultern hoch zu den Ohren. Halte wiederum die Spannung für 4 Sekunden und entspanne dich danach. Wiederhole dies auch dreimal.

  • Zuletzt hebst du deinen Kopf wenige Zentimeter vom Boden ab. Hierbei spannst du deine Nackenmuskeln an und ziehe die Gesichtsmuskulatur gleichzeitig fest zusammen. Entspanne nun wieder deine Muskeln und senke deinen Kopf wieder sanft zu Boden. Wiederhole dies dreimal.

  • Drehe nun deinen Kopf langsam ein paar Mal von links nach rechts und bringe ihn in der Mittelstellung wieder zur Ruhe.

  • Nun hast du alle wichtigen Muskeln bewusst entspannt. Spürst du nun wie dein Körper vom Boden getragen wird? Geniesse diesen Moment und beobachte wie deine Gedanken und Gefühle immer mehr zur Ruhe kommen.

  • Beende nun die Tiefenentspannung, indem du die Arme über deinen Kopf streckst, gründlich durchdehnst und erst danach deine Augen wieder langsam öffnest.

Rückenrollen 

  • Setze dich mit geschlossenen, leicht angezogenen Beinen auf den Boden. Nimm die verschränkte Hände unter die Kniekehlen.

  • Hebe deine Füsse etwas vom Boden ab und versuche zunächst, in dieser Haltung die Balance zu bewahren. Wenn dir das gelingt, drücke deinen Kinn sanft zur Brust und mache deinen Rücken möglichst rund.

  • Schaukel jetzt leicht vor und zurück. Rolle mit Schwung nach hinten, bis nur noch der obere Rücken den Boden berührt und danach gehst du wieder nach vorne in die Ausgangsstellung zurück.

  • Rolle auf diese Weise einige Male sanft auf und ab. Mit der Zeit wirst du immer weniger Schwung benötigen und die Bewegung immer kontrollierter ausführen können.

Pferderücken - Katzenbuckel

  • KatzenbuckelJetzt kniest du in den Vierfüsslerstand; dabei sind diene Arme und Oberschenkel gerade, die Fussrücken, Knie und Handflächen berühren den Boden und die Wirbelsäule wird parallel zum Boden gehalten

  • Atme tief ein und mache gleichzeitig einen Pferderücken. Gehe dazu leicht ins Hohlkreuz, indem du die Lendenwirbelsäule nach unten sinken lässt. Hebe deinen Kopf, als wolltest du die Decke anschauen.

  • Spüre deine Wirbelsäule in dieser Haltung

  • Atme jetzt tief aus und mache einen Katzenbuckel (siehe Bild) indem du deinen Rücken wölbst, den Kopf einziehst und das Becken leicht nach unten kippst.

  • Bewege deinen Rücken nun fliessend zwischen beiden Stellungen und kombiniere die sanfte, fliessende Bewegung mit dem Atem. Jedes Mal, wenn du den Kopf hebst und ein leichtes Hohlkreuz machst, atme ein. Sobald du über die Waagrechte zurückkehrst, den Kopf einziehst und den Rücken wölbst, atmest du aus.

  • Wiederhole diese Übung ein paar Mal und entspanne dich anschliessend in der Rückenlage.

Schmetterlingsflügel

  • sitzende FrauSetze dich auf den Boden und winkel deine Beine an. Lege die Fusssohlen aneinander und umgreife deine Füsse mit den Händen. Versuche nun die Fersen, möglichst nahe an deinen Körper heranzuziehen.

  • Nun hast du die Ausgangsstellung, beginne jetzt mit den Beinen wie zwei Schmetterlingsflügeln auf und ab zu wippen. Bewege die Knie dazu abwechselnd nach oben und unten. Führe alles bitte sehr sanft und langsam durch. Überschreite niemals deine Dehngrenze.

  • Lockere deine Beine zwischendurch, strecke aus und schüttel sie leicht durch. Danach wiederholst du einfach die Übung noch einmal.

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