Was du über deine Aura wissen solltest

Was du über deine Aura wissen solltest

Jeder Mensch hat eine bestimmte Ausstrahlung. Sicher fallen dir sofort bekannte oder Freunde ein, die eine gute Ausstrahlung haben und in deiner Umgebung eine Positive Stimmung erzeugen. Es werden dir auch Gegenbeispiele einfallen: Menschen, die irgendetwas Unangenehmes an sich haben, ohne dass Sie genauer definieren könnten, was das ist: eben eine negative Ausstrahlung.

Zusammensetzung der Aura in 7 Schichten

7 Schichten der AuraWas macht eine starke Persönlichkeit aus? Welches Geheimnis steckt hinter einer charismatischen Ausstrahlung?

Zum einen sind es äusserliche Faktoren, wie die äussere Erscheinung, die Körperhaltung, der Gesichtsausdruck und das Auftreten, die die Ausstrahlung prägen.

Wichtiger sind aber innere Gesichtspunkte: Ein Mensch, der selbstbewusst, klar, gelassen, heiter, in harmonischer seelischer Verfassung ist, strahlt dies auch aus.

Und wer Augen dafür hat, kann erkennen, dass dieser Mensch von einer hellen, strahlenden und reinen Aura umgeben ist. Wie es sieben Hauptchakras gibt, so ist auch die Aura aus sieben Schichten zusammengesetzt. Bei diesen verschiedenen Schichten handelt es sich um Energiefelder von unterschiedlicher Dichte.

1. Auraschicht - "Nahrungshülle"

Die physische Hülle ist die stärkste Verdichtung der Urenergie. Sie entspricht weitgehend der Aussenbegrenzung unseres grobstofflichen Körpers, also unserer Haut. Im Sanskrit wird diese physische Hülle Annamaya Kosha genannt, was so viel wie "Nahrungshülle" heisst.

Sie ist die Hülle des aus den fünf Elementen (Erde, Feuer, Luft, Wasser, und Raum oder Äther) bestehenden Körpers, der von den irdischen Lebensphasen Geburt, Wachstum, Verfall und Tod beherrscht wird.

2. Auraschicht - "Lebenshülle"

Die zweite Schicht der Aura ist die vitale oder ätherische Hülle, die den ätherischen Leib begrenzt. Im Sanskrit wird sie als Pranamaya Kosha oder "Lebenshülle" bezeichnet.

Da sie sehr dicht an der Hautoberfläche verläuft, wird sie mitunter als ein zweiter ätherischer Körper oder ätherisches Double wahrgenommen. Diese zweite Auraebene hängt mit energetischen Körperprozessen wie  Körpertemperatur, Kreislauf, Hautwiderstand, Hormonhaushalt und Atmung zusammen.

Hitze- und Kälteempfinden, Hunger- und Durstgefühle, der Drang, sich zu bewegen und zu überleben, sind Aspekte, die mit der ätherischen Hülle zusammenhängen.

3. Auraschicht - "Geistige Hülle"

Die so genannte emotionale Hülle begrenzt den Emotionalleib. Der Begriff ist irreführend, da er sich zwar auf menschliche Emotionen und Gefühle, vor allem aber auf Gedanken, Wünsche, Träume und Aspekte des niederen Ego bezieht.

Der Sanskritbegriff Manomaya Kosha, der die dritte Ebene bezeichnet, ist eher mit "Geistige Hülle" zu übersetzen. Das Denken, das Unterbewusstsein, die Wahrnehmungsorgane für die fünf Sinne (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Tasten) sowie positive und negative Gemütsstimmungen beinflussen diese dritte Auraschicht.

4. Auraschicht - "Wissenshülle"

Die als mentale Hülle bezeichnete Auraschicht ist die Begrenzung des Mentalleibes. Diese entspricht den lichteren Ebenen der Persönlichkeit. Geistige Klarheit, die Welt der Ideen, der Intuition und der Willens- und Entscheidungskraft hängen mit ihr zusammen. Im Sanskrit wird sie als Vijnanamaya Kosha bezeichnet, was so viel wie "Wissenhülle" heisst.

5. Auraschicht - " Hülle der reinen Glückseligkeit"

Die kausale Hülle begrenzt den Kausalleib. Sie kann bei spirituell entwickelten Menschen kilometerweit ausstrahlen. Die Kausalhülle ist die letzte sichtbare Schicht der Aura - die beiden darüber liegenden Ebenen sind rein geistig. 

Im Sanskrit wird diese Hülle als Anandamaya Kosha - die "Hülle der reinen Glückseligkeit" - bezeichnet. Freude und Glückseligkeit sind die vorherrschenden Gefühle, die in Zusammenhang mit Kausalleib - Erfahrungen auftreten.

6. Auraschicht - "individuelle Seele"

Kopf mit LichtkugelDie sechste Ebene der Aura entspricht der Seelenhülle. Im Sanskrit wird diese Schicht als Jiva, als "individuelle Seele" bezeichnet. Das geistige Licht und der kosmische Urklang sind Phänomene der sechsten Ebene.

Die Seelenhülle entzieht sich unserer sinnlichen Wahrnehmung; sie ist lediglich in Zuständen tiefer Meditation als inneres Licht und als innerer Klang für uns erfahrbar.

7. Auraschicht - "kosmische Hülle"

Die letzte Ebene der Aura ist die kosmische Hülle. Nur Erleuchtete sind in der Lage, diese reine Energie zu erfahren.

Die vier Hauptwege des Yoga

Yoga hat sich in viele Strömungen entwickelt und kann auf verschiedenste Weise praktiziert werden. In der westlichen Gesellschaft verstehen die meisten unter Yoga die reine körperliche Ausübung der Asanas. Die körperliche Form ist aber nur ein kleines Fenster in der großen Welt des Yoga.

Um ein Yogi zu sein und nach den yogischen Prinzipien zu leben, muss man keineswegs besonders flexibel sein. In der Tat kenne ich einige Yogis, die keine körperliche Praxis betreiben, aber durch ihr Verhalten und ihre Lebensweise beispielhaft dem Weg des Yoga folgen.

Im Folgenden lernst du die vier wichtigsten Wege des Yoga kennen – auch Margas genannt. Die vier Wege des Yoga sind allerdings nicht mit den unterschiedlichen Yoga-Stilen zu verwechseln, die sich auf die reine körperliche Form der Asana beziehen.

Bei den Yoga-Wegen geht es darum, wie wir Yoga auf vielfältige Weisen im Alltag und auch zwischenmenschlich praktizieren können.

Ying und YangJnana Yoga

Yoga der Weisheit und des Wissens (persönliche Weiterentwicklung) Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens und Lernens und sieht das Studieren der alten Schriften als wichtigen Teil des Wegs zur Erleuchtung.

Ohne selbstloses Handeln (Karma), Hingabe an etwas Größeres (Bhakti) und die Entwicklung des Geistes (Raja) kann das Streben nach Selbsterkenntnis jedoch nur theoretisch bleiben, wir brauchen also die Integration aller vier Yoga-Wege.

Raja Yoga

Yoga des Geistes (Meditation und Kontemplation)
Raja Yoga ist der Yoga der Geisteskontrolle. »Raja« bedeutet König. Raja Yoga lehrt uns, wie wir über das Königreich unseres Geistes regieren können.

Diese Form wird vor allem mit Meditation und Kontemplation in Verbindung gesetzt, die uns helfen, Körper, Energie und Geist zu kontrollieren. Wir praktizieren Meditation, um die Gedankenwellen zur Ruhe kommen zu lassen und einen Zustand der Einheit zu erfahren. Raja Yoga basiert auf dem achtgliedrigen Pfad (Ashtanga) des Patanjali.

Bhakti Yoga

Yoga des Herzens und der Hingabe (Liebe für Gott) Bhakti ist der Yoga der Liebe und Hingabe: die Öffnung des Herzens durch Hingabe an etwas Größeres. Bhakti ist die Bereitschaft, uns vom kleinen Selbst zu lösen und unseren Geist auf ein größeres Bewusstsein zu richten.

Ohne Bhakti, also ohne die Hingabe an eine höhere Kraft, wäre auch Yoga leer. Bhakti Yoga kultiviert Akzeptanz, Toleranz und Liebe zu allen Wesen. Wie wir Bhakti Yoga in unser Leben integrieren können:

Die Entscheidung, unser Herz uns selbst und allen Lebewesen in Liebe öffnen Dankbarkeit, Wertschätzung dem Leben und anderen gegenüber äußern Spirituelle Praxis (Rituale, Gebete, Danksagungen, Mantren singen)

Karma Yoga

Yoga der Handlung (gutes und selbstloses Handeln) Karma Yoga ist der Yoga der guten Tat und des aufrichtigen, uneigennützigen Dienens. Karma Yoga ist das Bewusstsein darüber, dass jede Entscheidung und jede Handlung eine Auswirkung auf unser Leben und das Leben anderer hat.

Karma Yogis setzen selbstlos ihre Zeit und Energie für das Wohl anderer Lebewesen ein – ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Wie wir Karma Yoga in unser Leben integrieren können:

Worte und Taten mit Achtsamkeit wählen und ausüben Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft leben Karitative, ehrenamtliche Arbeit (Tierschutz, Hilfsorganisation, etc.)


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